Humor

Continue

Der Knigge für die Katze
Testreihe: Sind Sie bereit für ein Kind?
Ruderwettkampf zwischen der Post und einer japanischen Firma
Schneewittchen - moderne Version
Harddisks - Anfängerfragen professionell beantwortet
DAU - dümmster anzunehmender User
Die verwechselten Geschenkpäckchen
Verlang’ das ‘mal von deiner Frau
Kinder-Gesetz
Schöpfung
Alkohol
Vier Oboen sind zu viel
Hotline von Word
9 Regeln zum Schutz vor Virenbefall
Die verständliche Computereinführung
Schwein ist Schwein
Wie man andere in den Wahnsinn treibt
Neuer Virus im Internet
Bedienungsanleitung für einen Amerikaner
Psychoanalyse des Pinkelns
Warum überquerte das Huhn die Straße?
Hotelreservation

Ruderwettkampf zwischen der Post und einer japanischen Firma

Vor einigen Jahren verabredete die Post mit einer japanischen Firma, daß jedes Jahr ein Wettrudern mit einem Achter auf der Donau ausgetragen werden sollte. Beide Mannschaften trainierten lange und hart, um ihre höchste Leistungsfähigkeit zu erreichen. Am Tage des großen Wettkampfes waren die Mannschaften topfit. Die Japaner gewannen das Rennen mit einen Kilometer Vorsprung.

Nach dieser Niederlage war das Post-Team sehr niedergeschlagen und die Moral am Tiefpunkt angelangt. Der Vorstand entschied, daß der Grund für diese vernichtende Niederlage unbedingt herausgefunden werden müsste. Ein Projektteam wurde eingesetzt, um das Problem zu untersuchen und geeignete Maßnahmen zu empfehlen. Die Untersuchung ergab: Das Problem war, daß bei den Japanern sieben Mann ruderten und ein Mann steuerte, während im Post-Team ein Mann ruderte und sieben Mann steuerten.

Der Vorstand engagierte sofort eine Beratungsfirma, um eine Studie über die Struktur des Post-Teams anfertigen zu lassen. Nach Kosten in Millionenhöhe und einigen Monaten intensiver Untersuchungen kamen die Berater zum Schluß: Es steuern zu viele Leute und es rudern zu wenige! Um einer neuerlichen Niederlage gegen die Japaner im nächsten Jahr vorzubeugen, wurde die Teamstruktur wie folgt geändert: Es gab jetzt nur vier Steuerleute, dafür aber zwei Obersteuerleute und einen Steuerdirektor. Außerdem wurde ein Leistungsbewertungssystem eingeführt, um dem Mann, der das Boot rudern sollte, mehr Ansporn zu geben, sich noch mehr anzustrengen und so ein Leistungsträger zu werden. "Wir müssen seinen Aufgabenbereich erweitern und ihm mehr Verantwortung übertragen. Damit sollte es gelingen," entschied der Vorstand erfreut und überzeugt.

Im nächsten Jahr gewannen wieder die Japaner, diesmal mit zwei Kilometern Vorsprung. Die Post entließ daraufhin den Ruderer wegen schlechter Leistung, verkaufte die Ruder, stoppte alle Investitionen in neue Geräte und die Entwicklung in ein neues Boot.

Der Beratungsfirma aber wurde lobende Anerkennung für ihre Arbeit ausgesprochen und das eingesparte Geld an den oberen Führungskreis in Form einer Einsparungsprämie ausgeschüttet.

Seitenanfang

Whity” - (Schneewittchen -moderne Version)

Die ganze Story fing damit an, daß Whitys schwerreicher Alter es nicht ohne Weib aushalten konnte und so’ne geile Alte in die Bude brachte, das war ‘ne unheimliche Chaotin, nur Schminke und Klamotten in der Birne. Und wenn sie ein anderes Weib sah, was dufter als sie selbst aussah, dann wurde sie rattendoll. Die Whity sah wahnsinnig scharf aus, deswegen wollte die Alte sie um die Ecke bringen. Selber hatte se aber Schiss, deswegen kaufte sie ‘nen Typ. Der strich dann die Dollars ein, ließ Whity aber laufen. Die - clever wie se is - setzte sich dann zu 7 Mackern ab, die irgendwo im Wald so’ne Art Kommune aufgemacht hatten. Als sie da einlief, waren die gerade aber auf Achse. Whity mußte sich wohl unbedingt was zu beißen zwischen die Malmer schieben und einen kippen, und dann hat se sich hingehauen, weil sie knallmüde war. Als die Jungs nach Hause kamen, waren die ziemlich von den Socken und ließen so Sprüche los wie : Wer hat von meiner Pizza gemampft. Wer hat von meinem Kalterersee geschlurft. Wer hat von meinem Haschpfeiflein genuckelt ? Dann sahn sie die Whity in der Poofe liegen und haben erstmal mit den Ohren geschlackert. Aber dann blickten sie echt voll durch und beschlossen, daß sie bleiben konnte. Die beknackte Alte muß irgendwie geschnallt haben, daß Whity noch lebt und will siejetzt selber über den Jordan bringen. Erst macht se auf "Fliegende Boutique" und dreht ihr ‘nen Gürtel an, zurrt den dann so säuisch zu, daß der Whity die Puste wegbleibt und se hinknallt. Aber die Jungs kriegen sie wieder hin. Beim nächsten Mal geht die Alte als so’ne Art Avon-Beraterin und steckt der Whity einen vergifteten Haarkamm in die Minipli. Den machen die Jungs locker wieder raus. Aber beim dritten Stoß muß die Whity dran glauben. Da kommt die beknackte Ziege als Bäuerin mit ungespritzten Äpfeln. Aber alles Mache: reine Arsenbomben waren das! Weil se gerade auf ‘nem alternativen Trip ist, beißt Whity gleich voll rein und geht hopps. Die Jungs schnallen total ab, aber auf so’ne bürgerliche Buddelei stehen die überhaupt nich, deshalb stellen se se in ‘nem Glaskasten in den Wald und verpissen sich. Der Witz ist: die Leiche vergammelt überhaupt nicht, weil sie nicht ordentlich tot ist, und muß noch richtig knackig ausgesehen haben. Jedenfalls kam dann ein Sproß aus ‘ner ganz noblen Family vorbei, fand die Leiche baumstark und schleppte sie sofort zu sich nach Hause ab. Unterwegs kam er ins Stolpern, dabei hustet die Leiche den Apfelmatsch wieder ‘raus und wachte auf. Sie war auch sofort wieder topfit und riß sich den Macker gleich unter den Nagel. Und die beknackte Alte haut der Schlag oder sowas aus den Latschen, als sie spannt, daß Whity wieder durch die Gegend stiefelt und dazu noch ‘ne irre Schnappe gemacht hat.

Seitenanfang

Anfängerfragen bezüglich Harddisks

Kann man Festplatten nicht gleich beim Autoreifenwechsel mitwuchten lassen?
Das nicht; aber es ist empfehlenswert, die Festplatten regelmäßig gegeneinander auszutauschen, zwecks gleichmäßiger Abnützung. Benützer nur einer Festplatte sollten diese regelmäßig umdrehen.Einige Hersteller empfehlen auch die periodische Änderung der Plattenlaufrichtung durch umgekehrtes Anstecken der Stromversorgung. Diese Methode ist jedoch umstritten.Unbestritten ist hingegen, daß die Lese/Schreibköpfe alle 120 Betriebsstunden mit einem Wattestäbchen und einigen Tropfen handelsüblicher Reinigungsflüssigkeit zu reinigen sind, da sonst insbesondere die Wiedergabe der hohen Bytes beeinträchtigt wird. Falls ungewohnte Betriebsgeräusche gekoppelt mit sinkendem Datendurchsatz auftreten, ist die Festplatte vor- und wieder zurückzuspulen (z.B.: alle Daten nach stdout schreiben und anschließend von stdin wieder einlesen - dieser Vorgang kann bei Systemen mit stdthru-Implementation vereinfacht werden). Außerdem wird vom Gebrauch von C-120 ... äh ... abgeraten. Doch nicht nur die Hardware ist relevant. Auch alte Daten können das System wesentlich beeinträchtigen. So sollten die verwendeten Anwendungsprogramme bei zunehmendem Leistungsabfall, jedoch mindestens alle 6 Monate, neu compiliert werden.Alle zwei Jahre sind alle Bits auf der Platte umzudrehen, um eine Magnetstarre zu verhindern. Platten, deren Magnetpartikel starr geworden sind, können nur mit hohem Aufwand, der meistens unwirtschaftlich ist, von Spezialfirmen wiederhergestellt werden. Falls vom Controller unterstützt, sollte die Reihenfolge der Cylinder alle 1500 Betriebsstunden umgedreht werden (also Cyl. 0 innen, Cyl. n außen). Bei Platten mit Cylinder-Shuffling kann stattdessen dieses Feature benutzt werden.
Bei allen Daten ist auch das Ablaufdatum zu beachten. Daten, die das Ablaufdatum überschritten haben, sind aus hygienischen Gründen zu entfernen, um ein Verderben des ganzen Datensalates zu vermeiden. Die neuen HD's haben ja jetzt schon recht hohe Drehzahlen. Wie vertragen sich nun die Bits mit der Fliehkraft? Besteht nicht die Gefahr, daß sie irgendwann über den Rand der Platte rutschen und den Antrieb blockieren. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Filesystem-Absturz. Die Gefahr ist natürlich da. Daher werden die Bits auf den neuen Platten nicht mehr senkrecht, sondern schräg nach außen geschrieben und manchmal sogar doppelt verankert.Da auch das keine sichere Problemlösung darstellt, sind Festplattenlaufwerke mit beidseitig konkaven Platten in Entwicklung. Der Effekt kann am ehesten mit der Schräglage der Kurven von Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken verglichen werden. Es werden seit neuestem auch Begrenzer angeboten. Das sind Gummiringe, die über die einzelnen Platten gestülpt werden und neben einer Absicherung gegen FS-Abstürze auch eine erhöhte Laufruhe versprechen (wie die entsprechenden Angebote aus dem Audio-CD-Bereich). Nach meinen Tests sind diese Produkte allerdings nicht allzu wirksam

Seitenanfang

DAU - Dümmster anzunehmender User

A guy rings tech support to report that his computer is faulty.
Tech:
What's the problem?
User: There is smoke coming out of the power supply.
Tech: You'll need a new power supply.
User: No, I don't! I just need to change the startup files.
Tech: Sir, the power supply is faulty. You'll need to replace it.
User: No way! Someone told me that I just needed to change the startup files and it will fix the problem! All I need is for you to tell me the command.
Ten minutes later, the user is still persistent that he is right. The tech is frustrated and gives up.
Tech:
Sorry, Sir. We don't normally tell our customers this, but there is an undocumented DOS command that will fix the problem.
User: I knew it!
Tech: Just add the line LOAD NOSMOKE.COM at the end of the CONFIG.SYS. Let me know how it goes.
Ten minutes later.
User:
It didn't work. The power supply is still smoking.
Tech: Well, what version of DOS are you using?
User: MS-DOS 6.22.
Tech: That's your problem there. That version of DOS didn't come with NOSMOKE. Contact Microsoft and ask them for a patch that will give you the file. Let me know how it goes.
One hour later.
User:
I need a new power supply.
Tech: How did you come to that conclusion?
User: Well, I rang Microsoft and told them about what you said, and he started asking questions about the make of power supply.
Tech: Then what did he say?
User: He told me that my power supply isn't compatible with NOSMOKE.

Seitenanfang

Die verwechselten Geschenkpäckchen

Meine Braut und ich waren uns sehr fremd. So war es für mich sehr schwer, das passende Geschenk zu finden. Ich entschloß mich zu einem Paar Handschuhe. Doch gleichzeitig kaufte ich in demselben Geschäft einen Schlüpfer für meine Schwester. Durch die Dämlichkeit desVerkäufers sind beide Päckchen verwechselt worden. Nun stellen Sie sich meine Braut vor! Sie erhält am Heiligabend das Schlüpferpäckchen mit dem Handschuhbrief. Ich lese vor:

Liebe Elli !
Ich wollte Dir eine Freude machen. Neulich habe ich bemerkt, was Du am nötigsten brauchst. Du findest es in dem beiliegendem Päckchen. Gern wäre ich dabei, wenn Du sie das erste Mal anziehst. Verlebe glückliche Tage darin. Ich habe mit Absicht eine Nummer kleiner gekauft, denn sie weiten sich mit der Zeit und es sieht besser aus wenn Sie stramm sitzen. Es waren auch lange da., die bis an die Gelenke gingen, aber ich dachte mir, je kürzer, desto besser. Auch mit Pelzfutter waren welche da, aber die Kratzen so auf der Haut und es geht ja auch auf den Sommer zu, wo du, wie ich weiß, keine trägst. Wenn Du eingeladen wirst, lasse Sie bitte nicht liegen, ziehe Sie nicht halb an, trage Sie heruntergeklappt ! Ich habe mit Absicht welche mit Reißverschluß genommen im Falle, wenn Du es sehr eilig hast. Wenn es warm ist , sieht es schick aus, Sie in der Hand zu tragen. Sie werden nicht lange sauber bleiben, denn viele Leute haben dreckige Hände. Wenn du Sie reinigen willst, mußt Du am besten Benzin nehmen und dich damit in die Sonne setzen. Noch eins, wenn Sie dir nicht gefallen, gibt dir der Verkäufer gerne eine andere. Wenn Sie kaputt sind und Du Sie nicht mehr anziehst, wirf Sie bitte nicht weg, gib Sie mir dann, ich kann damit meine Brille putzen.

Liebe Elli !
Ich habe noch etwas Wichtiges vergessen. Deine Freundin hat übrigens die gleichen. Ich war überrascht, als ich Sie darin sah. Sie zog Sie aber sehr schnell aus, damit ich nicht merken sollte, was für einen Verschluß Sie haben. Es ist jetzt Mode geworden, daß man Sie gleich bei der Begrüßung auszieht. Es gilt für unhöflich und wenig entgegenkommend, wenn man Sie anbehält. Passiert es Dir einmal, daß Sie naß werden, behalte Sie ruhig an und lasse Sie trocknen, das fällt weniger auf, als wenn Du Sie im Cafe auf die Heizung legst. Deine Cousine machte es neulich auch so, als wir im Cafe waren. Es war mir peinlich, daß andere Leute Sie anbehielten. Ich freue mich schon auf das Wiedersehen! Und wenn Du mir auf dem Bahnhof damit entgegenwinkst, so weiß ich, daß sich meine Braut über mein Geschenk gefreut hat. Befolge bitte meine Ratschläge! Du bist noch jung und unerfahren und ich habe, da ich sehr viel unterwegs bin, sehr viel mehr Erfahrung
.
Dein dich ewig liebender Matthias!

Seitenanfang

Gedicht vom Jüngling

Jüngling in den reifen Jahren,
willst du nehmen eine Frau,
denke stets an die Gefahren,
überleg' es dir genau!
Hüte dich vor Liebesgaben,
hüte dich vor schwacher Stund,
willst du leben ohne Plage,
kauf dir lieber einen Hund!

So ein Hund gehört dir immer,
weil er dich als Herrn erkennt,
bei 'ner Frau geschieht das nimmer,
denn Gehorsam ist ihr fremd.
Mitgift hat er freilich keine,
aber eins weißt du genau:
So ein Hund wird immer treu sein.
Weißt du das bei deiner Frau?

So ein Hund weint keine Tränen,
niemals braucht er Aspirin,
abends hat er nie Migräne
und braucht nie was anzuzieh'n.
Willst du mal 'ne Reise machen,
kannst du ruhig den Wauwau
deinem Freund in Pflege geben.
Tu das mal mit deiner Frau!

Willst du wie in frühern Tagen
abends auf 'nen Bummel geh'n,
mußt du erst dein Frauchen fragen:
"Bitte, bitte", mußt du fleh'n.
Deinen Hund den kannst du schließen
ein in seinen Hundebau,
dann kannst du die Nacht genießen.
Versuch das mal mit deiner Frau!

Gehst du mit ihr auf der Straße
bleibt sie plötzlich stille steh'n.
"Lieber Mann, mich drückt die Blase.
Halt die Tasche, ich muß geh'n."
Deinem Hund genügt ein Bäumchen,
denn er nimmt's nicht so genau.
Er hebt einfach hoch das Beinchen.
Verlang' das mal von deiner Frau!

Und mit den Kindern hast du Plage.
Jedes Jahr kommt eines an.
Trotzdem mußt du ohne Frage
jede Nacht von neuem ran.
Ohne daß du ihn brauchst lieben,
bringt dir Junge dein Wauwau,
gleich auf einmal 6 bis 7.
Verlang' das mal von deiner Frau!

Drum ihr Männer, laßt euch sagen:
Laßt die Hände von 'ner Frau!
Denn in ihren späten Tagen
wird sie häßlich, alt und grau!
Wird dein Hund dir mal zuwider,
dann verkaufst du den Wauwau,
und kaufst dir einen Neuen wieder. -
Verkauf mal so 'ne alte Frau!

Seitenanfang

Kinder-Gesetz

Die Regierung hat ein neues Gesetz erlassen, wonach alle Ehepaare nach fünfjähriger Ehe ein Kind haben müssen. Im Nichterfüllungsfalle dieser Pflicht wird ein von der Regierung bestimmter Mann beauftragt, alles Notwendige zu unternehmen was eine Frau zur Mutter macht. Die folgende Geschichte ereignete sich am Morgen des sechsten Hochzeitstages eines kinderlosen Ehepaares.

Er:
Also, Liebling, ich gehe jetzt ins Geschäft, der Mann von der Regierung wird wahrscheinlich heute kommen. Halte Dich tapfer und füge Dich in das Unvermeidliche.
Der Mann geht mit gesenktem Kopf aus dem Haus. Die Frau macht in der Hauswirtschaft weiter. Es kingelt.....es ist aber nicht der erwartete Mann von der Regierung, sondern ein Fotograf, der sich in der Hausnummer geirrt hatte und wegen Babyaufnahmen vorsprechen wollte. Sie öffnet - und es entwickelt sich folgendes Gespräch:
Er:
Guten Morgen, gnädige Frau, Sie werden sicher wissen weshalb ich....
Sie: Ja, ich weiß schon Bescheid, Herr.......
Er: Jahn ist mein Name, ich bin Spezialist....in.....
Sie: Ja, ich weiß schon, nehmen Sie bitte Platz.
Er: Ihr Gatte ist selbstverständlich einverstanden?
Sie: Ja, wir beide haben gerade heute morgen davon gesprochen und glauben, daß wir die Angelegenheit am besten hier zu Hause erledigen.
Er: Nun, wenn es soweit ist, können wir am besten sofort beginnen.
Sie: Ich bin allerdings mit dieser Art nicht so recht vertraut, womit fangen wir an?
Er: Das überlassen Sie bitte mir, gnädige Frau. Ich denke an ein- oder zweimal auf der Couch, zweimal auf dem Stuhl, zweimal in der Badewanne unbekleidet, während wir auf dem Teppich ein Höschen oder ein Hemdchen anziehen könnten.
Sie: Ach du lieber Gott, muß es denn so oft sein?
Er: Ja, wissen Sie, gnädige Frau, nicht einmal der Beste von uns kann garantieren, daß es das erste Mal was wird. Aber so nach sechs Versuchen klappt es bestimmt.
Sie: Sie werden entschuldigen, aber das hört sich alles so formlos an.
Er: Das ist ja gerade, gnädige Frau, in der Zwanglosigkeit liegt der Reiz. Darf ich Ihnen erst einmal einige Muster meiner bisherigen Arbeit vorlegen?
Sie: Muster Ihrer Arbeit? Ja bitte, es ist ja auch nicht notwendig daß wir uns beeilen.
Er: Nein, gewiß nicht, ein Mann meines Berufes kann nichts Gutes leisten, wenn er sich so hasten muß. (Er öffnet das Bilderalbum) Sehen Sie sich dieses Baby an. Ist es nicht ein Meisterwerk? Ich brauchte etwa vier Stunden dazu. Es ist aber auch eine Schönheit geworden.
Sie: (schluckt ein paarmal) Ja, es ist wirklich reizend, aber ist es nicht ein bißchen viel - vier Stunden?
Er: Na ja, einige Ruhepausen werden natürlich nicht zu vermeiden sein. Schauen Sie sich aber auch dieses Bild nochmal's an, ob Sie glauben oder nicht, ich habe es auf dem Dach eines Omnibusses gemacht.
Sie: Ich habe noch nie gehört, daß man sowas auf dem Dach eines Omnibusses machen kann.
Er: Es ergab sich so, gnädige Frau. Eine Dame, die meinen Beruf kannte, bat mich darum. Sie wollte Ihren Gatten damit überraschen. Es ist aber nicht so schwer, wenn man seine Sache versteht. In diesem Fall wurde mir die Arbeit direkt zum Genuß. Aber sehen Sie bitte dieses Bild: Ich habe es am hellen Nachmittag im Park gemacht.
Sie: Im Park? Da ist es aber sehr belebt. Können Sie denn so etwas machen? wenn Ihnen dabei soviele Menschen zuschauen?
Er: Ja, wissen Sie, gnädige Frau, das ist mir egal! Ich kann aber sagen, daß durch viele Zuschauer meine Leistungen sich wohl noch steigern. In diesem Fall hatte es aber eine besondere Bewandtnis. Die Mutter war Schauspielerin und wollte dadurch bekannt werden. Seien Sie versichert - sie wurde es.
Sie: Ach du liebe Zeit.
Er: Ja, gnädige Frau, von zwei bis fünf Uhr nachmittags. Ich habe nie unter schwereren Bedingungen gearbeitet, als damals. Es war bitter kalt. Die vielen Zuschauer, die in fünf Reihen hintereinander standen, behinderten mich doch sehr. Sie so habe sich dermaßen gedrängt um einen Blick von meiner Arbeit zu erhaschen.
Sie: Fünf Reihen hintereinander?????Oh je, oh je!
Er: Ja, wo man hinschaute, nur Menschen. Als die Leute vor Begeisterung klatschten, wurden die Mütter nervös. Es war nur gut, daß ich meine Ruhe behielt. Nachher mußte aber die Polizei kommen und mir helfen. Eigentlich wollte ich ja noch ein oder zwei mehr machen, aber es wurde dann doch zu kalt. So (er klappt das Album zu) ich glaube wir können jetzt anfangen. Kann ich meinen Ständer jetzt herausholen?
(Die Dame wird ohnmächtig)!

Seitenanfang

Die Schöpfung

Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf deinem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Du wirst 50 Jahre leben.

Darauf entgegnete der Esel: 50 Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib mir bitte nicht mehr als 30 Jahre. Und es war so.

Dann erschuf Gott den Hund und sprach zu ihm:
Du bist ein Hund. Du wirst über die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund du sein wirst. Du wirst das Essen, was der Mensch übriglässt und 25 Jahre leben.

Der Hund antwortete: Gott, 25 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als 10 Jahre. Und es war so.

Dann erschuf Gott den Affen und sprach:
Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und dich verhalten wie ein Idiot. Du wirst lustig sein, und so sollst du für 20 Jahre leben.

Der Affe sprach: Gott, 20 Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als 10 Jahre.
Und es war so.

Schliesslich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm:
Du bist ein Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan zu machen. Du wirst die Erde beherrschen und für 20 Jahre leben.

Darauf sprach der Mann: Gott, Mann zu sein für nur 20 Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die 20 Jahre, die der Esel ausschlug, die 15 des Hundes und die 10 des Affen.

Und so sorgte Gott dafür, dass der Mann 20 Jahre als Mann lebt, dann heiratet und 20 Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und 15 Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann, im hohen Alter, lebt er 10 Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder.
Und es ist so...."

Seitenanfang

Der Alkohol

Ich hatte 20 Flaschen Whisky im Keller, als ich erfuhr, daß der Alkohol der größte Feind des Menschen sei. Also beschloß ich, den verderblichen Stoff in den Ausguß zu schütten. Ich zog den Korken aus der Flasche und goß den Inhalt ins Becken mit Ausnahme von einem Glas, das ich trank. Es war ein großes Glas. Danach zog ich den Korken aus der zweiten Flasche und goß den Inhalt ins Becken mit Ausnahme von einem Glas, das ich trank. Dann zog ich den Korken aus der dritten Flasche und goß ein Glas voll ins Becken, das ich trank. Dann zog ich den Korken aus der vierten Flasche, die ich trank mit Ausnahme von einem Glas. Das goß ich ins Becken und trank mit Ausnahme von der fünften Flasche. Dann korkte ich das Becken aus der Flasche und trank ein Glas. Die sechste Flasche warf ich ins Glas und trank aus dem Becken mit Ausnahme von dem Korken. Dann zog ich mich aus dem Becken und flaschte den Trank aus dem siebten Glas, das ich korkte. Dann warf ich die nächsten vier Becken aus dem Fenster und aß sieben Korken mit Ausnahme der Flasche, die ich trank. Dann goß ich mir zwei Glas übers Becken und zählte siebenundreißig Flaschen. Dann trankte ich elf Glase und korkste ins Becken. Dann glaste ich alle Korken und beckte vierzig Flaschen mit Ausnahme von einem Schnapswhisy, aber ich bin nicht halb so betrinkt wie manche denken Leute mit Ausnahme von einem Glas mit dem Korken und leckte das Becken aus.
Nach all den schönen Festtagen muß man ja wieder auf den Boden der Realität zurückkehren. Ich hoffe, daß ich im nächsten Jahr nicht zu oft zu viel Alk abbekomme.

Seitenanfang

Vier Oboen sind zuviel ... “

Ein McKinsey-Bericht über eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung beim Chicago Symphony Orchestra kommt zu folgendem Ergebnis:
“..... Die vier Oboisten haben sehr lange nichts zu tun. Die Nummer sollte gekürzt und die Arbeit gleichmäßig auf das ganze Orchester verteilt werden. damit Arbeitsspitzen vermieden werden. Die zwölf Geigen spielen alle dasselbe. Das ist unnötige Doppelarbeit. Diese Gruppe sollte drastisch verkleinert werden. Falls eine größere Lautstärke erwünscht ist, läßt sich das durch eine elektronische Anlage erreichen. Das Spielen von Zweiunddreißigstelnoten erfordert einen zu großen Arbeitsaufwand. Es wird empfohlen, diese Noten sämtlich in den nächstliegenden Sechzehntelnoten zusammenzufassen. Man könnte dann auch Musikschüler und weniger qualifizierte Kräfte beschäftigen. In einigen Partien wird zuviel wiederholt. Die Partituren sollten daraufhin gründlich durchgearbeitet werden. Es dient keinem sinnvollen Zweck, wenn das Horn eine Passage wiederlholt, mit der sich bereits die Geigen beschäftigt haben. Werden alle überflüssigen Passagen eliminiert, dann dauert das Konzert, das jetzt zwei Stunden in Anspruch nimmt, nur noch schätzungsweise zwanzig Minuten, so daß die Pause wegfallen kann. Der Dirigent streitet die Berechtigung dieser Empfehlung nicht ab, fürchtet jedoch, die Einnahmen könnten zurückgehen. In diesem unwahrscheinlichen Fall sollte es möglich sein, Teile des Konzertsaals völlig zu schließen, wodurch sich die Kosten für Licht, Personal und so weiter einsparen ließen. Schlimmstenfalls könnte man ihn ganz schließen und die Leute in das Konzertkaffeehaus schicken...“

Seitenanfang

Beratungshotline

Das folgende Telefonat ist bei der Hotline von Word passiert. Wie nicht anders zu erwarten, wurde dem Hotline-Berater gekündigt. Allerdings führt die betreffende Person derzeit einen Arbeitsgerichtsprozess auf Wiedereinstellung gegen seine Firma, weil die Kündigung ohne zureichenden Grund ausgesprochen worden sein soll.

"Hier ist die Hotline von Word, kann ich Ihnen helfen?"
"Ja, ich habe Probleme mit Word!"
"Was für Probleme sind das?"
"Also, ich habe gerade getippt, und plötzlich waren die Wörter weg."
"Wie das?"
"Sie sind verschwunden."
"Hm. Sagen Sie, wie sieht Ihr Bildschirm jetzt aus?"
"Da ist nichts."
"Nichts?"
"Der Schirm ist leer. Da kommt auch nichts, wenn ich tippe."
"Befinden Sie sich noch in Word, oder haben Sie Windows beendet?"
"Woran merke ich das?"
"Sehen Sie „C:\ Eingabe vor sich?"
"Was ist eine Zeheingabe?"
"Lassen wir das. Können Sie den Cursor über den Schirm bewegen?"
"Es gibt keinen Cursor. Ich hab Ihnen doch gesagt, nichts, was ich eingebe, wird angenommen."
"Hat Ihr Monitor eine Anzeige für die Stromversorgung?"
"Was ist ein Monitor?"
"Das ist das Ding mit dem Bildschirm, das wie ein Femseher aussieht. Gibt es da ein kleines Licht, das leuchtet, wenn der Schirm an ist?"
"Weiß ich nicht."
"Gut, dann sehen Sie doch bitte auf der Rückseite des Monitors nach und suchen die Stelle, wo das Stromkabel herauskommt. Können Sie das sehen?"
"Ja, ich glaube schon."
"Sehr gut. Folgen Sie jetzt dem Stromkabel und sagen Sie mir bitte, ob es eingesteckt ist."
"....Ja, ist es."
"Als Sie hinter dem Monitor standen, haben Sie da auch gesehen, ob zwei Kabel eingesteckt waren und nicht nur eines?"
"Nein."
"Da müssen zwei Kabel sein. Wenn Sie bitte noch einmal hinter den Monitor schauen, ob es da ein zweites Kabel gibt."
"...Okay, das Kabel ist da."
"Folgen Sie bitte dem Kabel und teilen Sie mir dann bitte mit, ob es fest in Ihren Computer eingestöpselt ist."
"Ich kann mich nicht so weit rüberbeugen."
"Aha. Können Sie wenigstens sehen, ob es eingesteckt ist?"
"Nein."
"Vielleicht, wenn Sie sich mit dem Knie abstützen und etwas nach vor lehnen?"
"Das liegt nicht an meiner Haltung - es ist dunkel hier."
"Dunkel?"
"Ja - die Büroleuchten sind aus, und das einzige Licht kommt durch das Fenster."
"Gut, schalten Sie dann bitte das Licht in Ihrem Büro an."
"Kann ich nicht."
"Nicht? Wieso?"
"Weil wir Stromausfall haben."
"Ein Strom... ein Stromausfall? Aber dann haben wir‘s jetzt. Haben Sie noch die Kartons, die Handbücher und die Verpackung, in der Ihr Computer ausgeliefert wurde?"
"Ja, die habe ich im Schrank."
"Gut. Gehen Sie hin, bauen Sie Ihr System auseinander und verpacken Sie es bitte so, wie Sie es bekommen haben. Dann nehmen Sie es bitte zu dem Laden zurück, wo Sie den Computer gekauft haben."
"Im Ernst? Ist es so schlimm?"
"Ich befürchte, ja."
"Also gut, wenn Sie das sagen. Und was erzähle ich denen?"
"Sagen Sie Ihnen, Sie wären zu blöd für einen Computer."

Seitenanfang

9 goldene Regeln zum Schutz vor Virenbefall

1. Komplettsicherung
Machen Sie regelmässig eine Kopie Ihres Rechners. Achten Sie beim Fotokopieren auf ausreichend Helligkeit und Kontrast.

2. Schreibgeschützte Disketten
Benutzen Sie nur schreibgeschützte Disketten. Bedenken Sie: Eine Diskette ist nur dann schreibgeschützt, wenn der Diskettenaufkleber vollständig entfernt wurde und man diese nicht mehr beschriften kann.

3. Schutz vor Infektionen
Breiten Sie nachts ein grobes Leintuch über Ihrem Rechner aus. Sorgen Sie dafür, dass auch die Peripheriegeräte ausreichend bedeckt sind.

4. Virus-Prophylaxe
Scannen Sie regelmässig den Festplatteninhalt. Towergehäuse sollten nur quer auf dem Flattbettscanner abgelegt werden. Bei Handscannern reicht zwar ein Abtasten der Verzeichnisstruktur am Monitor, aber aufgepasst: Die Ergebnisse können ungenau sein.

5. Schutz vor Bootsektor-Viren
Regelmässiges Putzen der Cowboystiefel beugt einem Virenbefall des Bootsektors vor.

6. Grosszügiges Entfernen von Infektionsherden
Kommen Sie einem möglichen Virenbefall zuvor, und löschen Sie alle Dateien, die besonders bedroht sind, wie Dateien mit der Endung ".EXE", ".COM" und ".BAT".

7. Vorsicht bei Raubkopien
Benutzen Sie nur Originalviren, deren Herkunft Sie kennen. Neben der rechtlichen Situation sprechen auch praktische Gründe wie Originalanleitung und Benachrichtigung bei evtl. Updates für diese Massnahme.

8. Konsequente Hygiene
Mitarbeiter an firmeneigenen Rechnern sollten sich stündlich desinfizieren lassen. In der Praxis haben sich Vorrichtungen wie "VirSPRAY (TM)" bewahrt, die automatisch in gleichbleibender Konzentration in der Raumluft des jeweiligen Büros verteilt werden.

9. Isolation
Ein virenbefallener Rechner sollte für einige Wochen in Quarantäne gehalten werden. Achten Sie auf entsprechende Sicherheitskleidung (Mundschutz, Ray-Ban-Brille und Jacket-Krone), und sorgen Sie dafür, dass Besuchern mit Disketten der Zutritt, notfalls mit Gewalt, verwehrt wird.

[aus: "Vahnsinnige Wiren - Das Kompendium, Einvirung, Ablenkbuch, Lachschlagewerk", Andreas F. Golla, Markt und Technik Verlag 1995, ISBN 3-87791-711-9]

Seitenanfang

Endlich: Die Verständliche Computereinführung

Den meisten von uns ist klar, dass das englische Wort Computer vom Verb compute (rechnen, schätzen) kommt, dass ein Computer also ein Rechner oder Schätzer ist. Aber noch immer gibt es viele Zeitgenossen, die vielleicht gerade erst anfangen, sich mit diesem komplexen Thema etwas naher zu befassen. Dieser Artikel soll all jenen helfen, die nicht mit einem Spielbuben (Game Boy) aufgewachsen sind und die nicht schon von Kind auf all diese verwirrenden Begriffe wie eine Muttersprache auf natürlichem Wege erlernen konnten.

Mutterbrett und Riesenbiss
Beginnen wir vielleicht mit den einfachen Dingen, die wir sehen, anfassen und damit auch noch begreifen können! Alle Bausteine eines Schätzers werden als Hartware (hardware) bezeichnet. Es ist sehr wichtig, dass man bei der Auswahl der Hartware sorgsam ist, denn nur auf guter Hartware kann die Weichware (software) richtig schnell laufen. Bei der Hartware ist das Mutterbrett (motherboard) von besonderer Bedeutung. Das Mutterbrett soll unter anderem mit einem Schnitzsatz (chip set) von Intel ausgerüstet sein. Damit auch anspruchsvolle Weichware gut läuft, müssen mindestens 16 Riesenbiss (megabyte) Erinnerung (memory) eingebaut sein. Natürlich gehört neben dem 3,5-Zoll-Schlappscheibentreiber (floppy disk drive) auch ein Dichtscheiben-Lese-nur-Erinnerung (CD-ROM: Compact-Disc-Read-Only-Memory) zur Grundausrüstung. Eine Hartscheibe (harddisk) mit zwei Gigantischbiss (gigabyte) dürfte für die nächsten zwei bis drei Jahre ausreichend Platz für Weichware und Daten bieten. Wenn wir unseren persönlichen Schätzer (PC) auch zum Spielen benutzen wollen, sollten wir uns neben der Maus auch noch einen Freudenstock (joystick) und ein gutes Schallbrett (soundboard) anschaffen..

Winzigweich und Kraftpunkt
So, damit sind nun die optimalen Grundlagen für Einbau und Betrieb der Weichware geschaffen! Damit die Weichware auf unserer Hartware überhaupt laufen kann, braucht es ein Betriebssystem. Es empfiehlt sich heute, ein solches mit einem graphischen Benutzer-Zwischengesicht (graphical user interface) zu installieren. Besonders weit verbreitet sind die Systeme Winzigweich-Fenster 3.1 (Microsoft Windows 3.1) und das neuere Fenster 95 des gleichen Herstellers. Für Leute, die mit ihrem Schätzer anspruchsvolle Arbeiten erledigen wollen, gibt es unter Fenster 95 das berühmte Büro fachmännisch 95 (Office professional 95). Dieses Erzeugnis besteht aus den neuesten Ausgaben der Weichwaren Wort, Uebertreff, Kraftpunkt und Zugriff (Word, Excel, PowerPoint und Access). Damit stehen dem Benutzer alle wichtigen Funktionen wie Wortveredelung (word processing), Ausbreitblatt (spreadsheet), Praesentationsgraphik und Datenstuetzpunkt-Behandlung (database management) zur Verfügung.

Aufsteller und Einsetzer
Wer selbst gerne Anwendungen entwickelt, kann dies unter Fenster beispielsweise mit dem modernen Sichtbar Grundlegend (visual basic) tun. Natürlich gibt es vor dem Gebrauch auch gewisse Hindernisse zu überwinden. Die Weichware muss zuerst via Aufsteller (setup) oder Einsetzer (install) auf der Hartscheibe eingerichtet werden. Das kann sehr viel Zeit brauchen, wenn sie ursprünglich auf Schlappscheiben geliefert wurde. Das Einrichten ab Dichtscheibe ist sehr viel angenehmer und schneller. Leider stellen aber auch hier die Aufsteller oft Fragen, die von vielen unverständlichen Begriffen nur so wimmeln. Aber die wollen wir uns ein andermal vornehmen.
Autor ungewusst (author unknown)

Seitenanfang

Ellis Parker Butler: Schwein ist Schwein

Viel vom amerikanischen Güterfernverkehr wird durch die Überland-Transportgesellschaften besorgt. In jedem Marktflecken haben diese Gesellschaften ihren Vertreter, der die Waren entgegennimmt oder ausliefert. Platzvertreter der Expreß-Co. in Westcote, Wisconsin, war Mike Flannery. Vor ihm stand ein Kunde, Herr Morehouse, und bebte vor sprachloser Wut. Zwischen beiden auf dem Zahltisch war eine Seifenschachtel aufgebaut, in der zwei scheckige Meerschweinchen unermüdlich Salatblätter knabberten.
"Tun Sie also, was Sie wollen!" schrie Flannery. "Zahlen Sie dafür, und nehmen Sie sie mit, oder zahlen Sie nicht, und lassen Sie sie da! Vorschriften sind Vorschriften, Herr Morehouse, und Mike Flannery gehört nicht zu denen, die dagegen verstoßen."
"Aber zum Teufel", schrie Morehouse zurück, "können Sie denn das hier nicht lesen, in Ihren eigenen gedruckten Preissätzen: "Haustiere, zahm, 25 Cents pro Stück?" Indem er seine Stimme zu einer gekünstelten Ruhe zwang, sagte er langsam, mit betont beißendem Spott: "Haustiere, Haus-tie-re! 25 Cents das Stück. Zweimal 25 macht 50! Können Sie das begreifen? Ich biete Ihnen 50 Cents!"
Flannery griff nach dem Transporttarif. "Und ich nehme keine 50 Cents", flüsterte er mit verhaltener Wut. "Hier steht die Verhaltungsmaßregel: Wenn der Vertreter im Zweifel ist, welcher von beiden Sätzen in Anwendung kommen soll, ist der höhere anzusetzen. Der Warenempfänger kann Einspruch wegen Überforderung erheben. In diesem Fall bin ich im Zweifel. Haustiere mögen diese Tiere hier ja sein, zahm sind sie gleichfalls, aber sie sind auch Schweine, und meine Tarifvorschriften sagen: Schweine von New York nach Westcote: 30 Cents das Stück."
"Sie armer, unwissender Ausländer!" schnaubte Morehouse, "damit sind doch gewöhnliche Schweine gemeint, keine Meerschweinchen."
"Schwein ist Schwein", erklärte Flannery unbeirrt. "Das Ursprungsland des Schweines bedeutet keinen Unterschied im Beförderungspreis, Herr Morehouse."
"Es ist ein Skandal!" brüllte Morehouse. "Ihr Vorgesetzter wird das Nötige zu hören bekommen! Behalten Sie die Schweine, bis Sie bereit sind, fünfzig Cents dafür anzunehmen. Aber bei Gott, werter Herr, wenn ein Haar auf dem Kopf jener Schweine gekrümmt ist, werde ich das Gesetz gegen Sie mobil machen."
Er schritt würdevoll hinaus. Flannery hob sorgfältig die Seifenschachtel vom Zahltisch. Er war nicht beunruhigt. Er fühlte den Frieden, der einen getreuen Diener überkommt. Herr Morebouse ging indessen wütend nach Hause. Sein Junge, der auf die Meerschweinchen sehnsüchtig gewartet hatte, begriff sofort, daß er nicht nach ihnen fragen durfte.
"Wo ist Feder und Tinte?" rief Morehouse seiner Frau zu, kaum daß er die Türschwelle überschritten hatte. "Ich werde es diesem verrückten Kerl einbrocken. Wenn seine Gesellschaft diesen Brief erhält, wird er sich nach einem anderen Posten umsehen müssen."
Eine Woche später erhielt Herr Morehouse die Antwort: "Wir bestätigen den Empfang Ihres an den Vorsitzenden unserer Gesellschaft gerichteten Schreibens betreff Tarifsätze für den Transport von Meerschweinchen von New York nach Westcote. Alle Reklamationen wegen Überforderung bitten wir an unsere Rechtsabteilung zu senden."
Herr Morehouse sandte der Rechtsabteilung eine sechs Seiten lange Auslese von Spott und Beweisführung:
"Ihr an unsere Abteilung gerichteter Brief betreffs Tarifsatz für Meerschweine hat uns erreicht. Unser Vertreter in Westcote unterrichtet uns, daß Sie Hinterlegung des Betrages ablehnten. Sie besitzen deshalb keine Ansprüche gegen diese Abteilung, und ihren Brief betreffend richtigen Tarifsatz bitten wir an unsere Tarifabteilung zu richten."
Herr Morehouse schrieb an die Tarifabteilung, wobei er eine oder zwei Seiten aus dem Lexikon zitierte, um zu beweisen, daß Meerschweinchen keine gewöhnlichen Schweine sind. Mit der Sorgfalt, die für gut durchorganisierte Gesellschaften in den Staaten bezeichnend ist, lief dieser Brief durch alle vorgeschriebenen Kanäle, wurde verbucht, und die dazugehörigen Unterlagen wurden ihm beigeheftet.
Der Leiter der Tarifabteilung legte seine Füße auf den Schreibtisch und gähnte. Er sah flüchtig die Papiere durch. "Fräulein Watson", sagte er dann, "schreiben Sie bitte- An die Vertretung in Westcote. Bitte geben Sie Auskunft, warum bei dem in beigehefteten Papieren erwähnten Versandgut der Tarif zahme Haustiere verweigert wurde."
Er sah noch einmal die Papiere durch. "Hu! Meerschweinchen!" sagte er. "Vermutlich inzwischen verhungert. Fügen Sie noch hinzu: Geben Sie Auskunft über den derzeitigen Zustand der Versandware."
Als Mike Flannery diesen Brief erhielt, kratzte er sich den Kopf. "Geben Sie Auskunft über den derzeitigen Zustand!" wiederholte er nachdenklich. "Was wollen die dort wohl wissen? Die Schweine sind bei guter Gesundheit, soviel ich davon verstehe, aber ich war nie Tierarzt. Vielleicht möchten sie, daß ich den Viehdoktor kommen und besagten Schweinen den Puls fühlen lasse." Um sicher zu sein, sein Bericht decke sich auch mit den Tatsachen, schaute Flannery in den Verschlag. "An Herrn Morgan, Leiter der Tarifabteilung", schrieb er sodann. "Warum ich sage, Meerschweine seien Schweine? Weil sie Schweine sind und das bleiben, bis Sie mir sagen, sie seien keine. So lautet das Vorschriftsbuch. Was ihre Gesundheit anbetrifft, so sind sie alle wohlauf und hoffen das gleiche von Ihnen. - P. S. Es sind jetzt ihrer acht, alle tüchtige Fresser. P. P. S. Ich verauslagte 2 Dollar für Kohl. Soll ich die Rechnung darüber einsenden?"
Als er diesen Brief erhielt, lachte Morgan. Er las ihn noch einmal und wurde dann ernst. "Weiß der Himmel!" sagte er, "Flannery hat recht: Schwein ist Schwein. Ich werde Fachauskunft darüber einholen müssen. Inzwischen, Fräulein Watson, schreiben Sie: An den Vertreter in Westcote. Betrifft Versand von Meerschweinen, siehe Liste A 6754, Vorschrift 83, allgemeine Anleitungen für Agenten, erteilt deutlich die Weisung, der Vertreter habe sämtliche Lager-, Unterhalts- usw. Kosten vom Warenempfänger einzuziehen. Schreiten Sie zum Inkasso."
Flannery erhielt diesen Brief am nächsten Morgen. "Ich und um zwei Dollar fünfzig bei Herrn Morehouse zum Inkasso schreiten!" sagte er leise. "Ich möchte wissen, ob diese Bürohengste Herrn Morehouse kennen!"
Flannery fuhr mit dem Wagen der Expreß-Co. bei Herrn Morehouse vor. "Aha", rief Herr Morehouse, als er sah, wer es war. "Also sind Sie doch endlich zur Vernunft gekommen, was? Bringen Sie die Schachtel herein."
"Ich habe keine Schachtel", sagte Flannery kühl. "Ich habe eine Rechnung für Herrn John Morehouse über 2 Dollar 50 für Kohl, den seine Meerschweinchen gefressen haben. Wollen Sie bar bezahlen?"
Als Antwort warf ihm Herr Morehouse die Türe vor der Nase zu. Flannery sah vorwurfsvoll die Türe an. "Anscheinend lehnt der Empfänger die Bezahlung der Kohlköpfe ab", sagte er.
Herr Morgan, der Leiter der Tarifabteilung, zog den Vorsitzenden zu Rat. Der Vorsitzende wollte die Sache zuerst von der leichten Seite nehmen. "Wie lauten die Tarifsätze?" fragte er. "Schweine 30 Cents, zahme Haustiere 25 Cents", sagte Morgan. "Dann sind natürlich Meerschweinchen Schweine", sagte der Vorsitzende. "Jawohl", pflichtete ihm Morgan bei, "ich sehe die Sache ebenso an. Ein Gegenstand, der unter zwei Tarifsätze fallen kann, fällt natürlich unter den höheren. Aber sind nun Meerschweinchen wirklich Schweine sind Sie nicht Karnickel?"
"Genau besehen", sagte der Vorsitzende, "sind sie meiner Ansicht nach mehr Karnickel. Eine Art Bindeglied zwischen Schwein und Karnickel. Ich glaube, die Frage lautet: Gehören Meerschweinchen der Familie der Stallschweine an oder nicht? Ich werde Professor Gordon fragen. Lassen Sie die Unterlagen da!" Der Vorsitzende schrieb an Professor Gordon. Unglücklicherweise befand sich der Professor gerade in den höchsten Anden und sammelte zoologische Arten, so daß der Brief viele Monate brauchte, ehe er ihn erreichte. Der Vorsitzende vergaß die Meerschweinchen. Morgan vergaß sie, Herr Morehouse vergaß sie, aber Flannery vergaß sie nicht. Die Hälfte seiner Zeit war nunmehr ihnen gewidmet. Lange bevor Professor Gordon den Brief des Vorsitzenden erhielt, empfing Morgan einen von Flannery
"Was diese Meerschweinchen betrifft, was soll ich tun? Sie führen ein fruchtbares Familienleben, es sind jetzt ihrer 32. Soll ich sie verkaufen, oder halten Sie Ihre Niederlage in Westcote für eine Menagerie? Antworten Sie rasch!" Morgan telegraphierte: "Schweine nicht verkaufen." Dann schrieb er an Flannery und machte ihn darauf aufmerksam, die Schweine seien nicht Eigentum der Gesellschaft, sondern würden lediglich bis zur Beilegung eines schwebenden Tarifstreites zurückgehalten.
Flannery betrachtete die Meerschweinchen und seufzte. Der Käfig war zu klein geworden. Er zäunte die rückwärtige Hälfte des Büros ab. Er arbeitete mit fieberhafter Hast auf seinen Geschäftsgängen, denn die Schweine beanspruchten das meiste seiner Zeit. Einige Monate später ergriff er in Verzweiflung ein Blatt Papier, schrieb "160" quer darüber und sandte es an Morgan. Morgan schickte es mit der Bitte um Aufklärung zurück. Flannery antwortete: Jetzt 160 Meerschweinchen, um Himmels willen, lassen Sie mich einige davon verkaufen. Oder wollen Sie, daß ich verrückt werde?" "Keine Schweine verkaufen", drahtete Morgan.
Nicht lange danach erhielt der Vorsitzende Nachricht von Professor Gordon. Der lange und gelehrte Brief hob hervor, das Meerschwein sei Cavia porcellus, während das gewöhnliche Schwein der Gattung Sus von der Familie Suidae angehöre.
"Sie sind also keine Schweine", sagte der Vorsitzende zu Morgan. "Der 25-Cents-Tarif ist zuständig." Morgan machte den entsprechenden Eintrag auf die Papiere und leitete sie an die Abrechnungsabteilung weiter. Die Abrechnungsabteilung schrieb nach der üblichen Wartezeit an Flannery, er solle, da er 160 Meerschweinchen, das Eigentum eines Kunden, in Verwahrung habe, diese zur Ablieferung bringen und dafür eine Gebühr von 25 Cents pro Stück kassieren. Flannery wandte einen Tag daran, seine Pfleglinge zu zählen, indem er sie durch einen engen Durchlaß im Käfig pferchte. "An die Abrechnungsabteilung", schrieb er dann. "Mag sein, daß es einmal 160 Meerschweinchen waren, aber ich habe jedenfalls jetzt bereits an die 800. Wie steht es mit den 64 Dollar, die ich für Kohl verauslagt habe?"
Viele Briefe gingen hin und her, ehe die Abrechnungsabtellung verstehen konnte, wieso der Irrtum begangen worden war, 160 Meerschweinchen statt 800 in Rechnung zu stellen, und noch mehr Briefe, um herauszubekommen, was unter "Kohl" zu verstehen war.
Flannery war jetzt auf ein paar Quadratmeter im Vorderteil des Büros eingeschränkt, und zwei Jungen waren dauernd damit beschäftigt, für die Schweinchen zu sorgen. Am Tag, nachdem Flannery sie gezählt hatte, kamen acht neue dazu, und zu der Zeit, als ihm endlich die Abrechnungsabteilung Vollmacht erteilte, für 800 einzukassieren, hatte er aufgehört, sich noch um die Entgegennahme oder Auslieferung von Waren zu kümmern. Er baute Laufgänge um das Büro herum, Stockwerk auf Stockwerk. Er hatte jetzt für 4064 Meerschweinchen zu sorgen. Täglich kamen neue an. Sofort nach Übersendung ihrer Vollmacht sandte die Abrechnungsabteilung einen weiteren Brief, aber Flannery war zu beschäftigt, um ihn zu öffnen.
Sie schrieben noch einen, dann telegraphierten sie: "Irrtum in Meerschweinchenrechnung. Kassiert für 2 Stück 50 Cents. Liefert sämtliche an Auftraggeber." Flannery las das Telegramm und ging den ganzen Weg zum Haus des Herrn Morehouse zu Fuß. Am Zaun blieb er plötzlich stehen. Ein Schild über dem Eingang besagte: "Zu vermieten". Das Haus stand leer. Flannery rannte den ganzen Weg zu dem Expreßbüro zurück. 60 Schweinchen waren während seiner Abwesenheit geboren worden. Er lief wieder hinaus und zog fieberhaft Erkundigungen im Ort ein. Herr Morehouse war nicht nur um-, sondern weggezogen. Er drahtete der Abrechnungsabteilung: "Kann nicht kassieren. Empfänger unbekannt verzogen. Was soll ich tun?"
Ein Angestellter der Rechnungsabteilung lachte, als er das Telegramm las. "Flannery muß verrückt geworden sein", meinte er. "Er sollte wissen, daß das vorschriftsmäßig Richtige ist, die Versandware im Falle der Unzustellbarkeit hierher zurückgehen zu lassen." Er telegraphierte Flannery.
Flannery machte sich verzweifelt ans Werk. Die sechs Buben, die er angestellt hatte, machten sich gleichfalls ans Werk. Sie arbeiteten mit der Hast Verzweifelter, indem sie Verschläge zurechtzimmerten. Tag um Tag flossen die Käfige voll Meerschweinchen als steter Strom von Westcote nach New York. Am Ende der Woche hatten sie 280 Kisten verschickt, und im Büro waren 704 Schweinchen mehr als zur Zeit des Beginns.
"Stoppt Schweinchenversand, Lagerhaus voll" - kam ein Telegramm. Flannery hörte nur gerade so lange mit dem Einpacken auf, um zu antworten: "Kann nicht stoppen." Mit dem nächsten Zug kam ein Beauftragter der Gesellschaft mit der Weisung an, den Strom von Meerschweinchen um jeden Preis zu stoppen. Wie sein Zug einfuhr, sah er einen Viehwagen auf dem Nebengleis stehen. Als er das Expreßbüro erreichte, sah er den Expreß-Lieferwagen vor der Tür vorgefahren. Sechs Buben trugen Strohkörbe voll Meerschweinchen aus dem Büro heraus und entleerten sie in den Wagen. Drinnen schaufelte Flannery, ohne Jacke und Weste, in Hemdsärmeln mit einer Holzschaufel Meerschweinchen in Körbe.
Er blickte zu dem Beauftragten mit einem Anflug von Zorn hoch. "Eine Wagenladung mehr, und ich bin sie los, und nie mehr werden Sie Mike Flannery mit ausländischen Schweinen einfangen. Nein, mein Lieber! Das nächste Mal werde ich wissen, daß ein Schwein, von welchem Ursprungsland immer es sein mag, ein zahmes Haustier ist - und zum billigsten Satz befördert wird."
Er fing wieder eifrig zu schaufeln an. Dann machte er gerade lange genug eine Pause, um einen der Buben seinen Korb hinstellen zu lassen. Nur noch ein paar Meerschweinchen waren übrig. Wie er die abnehmende Zahl wahrnahm, kehrte seine alte Gewohnheit, alles von der heiteren Seite zu sehen, wieder zurück: "Nun, jedenfalls," sagte er gutgelaunt, "es ist nicht so schlimm, wie es hätte sein können. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn diese Schweinchen Elefanten gewesen wären!"

Seitenanfang

Wie man andere Leute in den Wahnsinn treibt

Setz dich in der Mittagszeit in dein geparktes Auto und ziele mit einem Föhn auf die vorbeifahrenden Autos, um zu sehen, ob sie langsamer fahren.

Ruf dich selbst über die Sprechanlage. (Verstelle nicht deine Stimme.)

Finde heraus, wo dein Chef/deine Chefin einkauft und kaufe exakt die gleichen Klamotten. Trage sie immer einen Tag, nachdem dein Chef/deine Chefin sie getragen hat. (Dies ist besonders effektiv, wenn der Chef vom anderen Geschlecht ist.)

Schicke eMails an die restlichen Leute in der Firma, um ihnen mitzuteilen, was du gerade tust. Zum Beispiel: 'Wenn mich jemand braucht, ich bin auf Toilette.'

Befestige Moskito-Netze rund um deinen Schreibtisch.

Bestehe darauf, daß du die eMail-Adresse: Xena-Göttin-des-Feuers@firmenname.com oder Elvis-the-king@firmenname.com bekommst.

Jedesmal, wenn dich jemand bittet, etwas zu tun, frage, ob er Pommes frites dazu will.

Ermutige deine Kollegen, in ein wenig Synchronstuhltanzen einzustimmen.

Stelle deinen Mülleimer auf den Schreibtisch und beschrifte ihn mit 'Posteingang'.

Entwickle eine unnatürliche Angst vor Tackern.

Fülle drei Wochen lang entkoffeinierten Kaffe in die Kaffeemaschine. Sobald alle ihre Koffeinsucht überwunden haben, gehe über zu Espresso.

Schreibe "Für sexuelle Gefälligkeiten" in die 'Verwendungszweck'-Zeile all deiner Überweisungen.

Antworte auf alles, was irgendwer sagt, mit "Das glaubst du vielleicht."

Beende alle deine Sätze mit "in Übereinstimmung mit der Prophezeiung."

Stelle deinen Monitor so ein, daß seine Helligkeit das komplette Büro erhellt. Bestehe gegenüber anderen darauf, daß du das so magst.

Benutze weder Punkt noch Komma

So oft wie möglich hüpfe anstatt zu gehen.

Frage Leute, welchen Geschlechts sie sind.

Gib beim McDrive an, daß die Bestellung zum Mitnehmen ist.

Singe in der Oper mit.

Geh zu einer Dichterlesung und frag, warum sich die Gedichte nicht reimen.

Teile deinen Freunden fünf Tage im Voraus mit, daß du nicht zu ihrer Party kommen kannst, weil du nicht in der Stimmung bist.

Seitenanfang

Neuer Virus im Internet!

Lesen Sie keine Mail, die den Absender DEVIL@HELL.COM hat! In dieser Mail ist ein neuer, fataler Virus, der sich, sobald sie die Mail lesen, aktiviert! Einmal aktiviert, verschickt er sich automatisch an alle ihre im Adressbuch aufgeführten Freunde! Sobald das geschehen ist, beginnt der Virus sein Vernichtungswerk! Er löscht alle auf ihrer Festplatte vorhandenen *.JPG Files, löscht die Win.ini und übertaktet ihren Prozessor um 300%! Die Umdrehungszahl der Festplatte wird verdoppelt und die RAM- Haltebügel werden gelockert! Falls sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht reagiert haben, löscht der Virus ihre TV-Senderprogrammierung und stellt den Kühlschrank ab. Er polt den Staubsauger um und schwängert ihren Hund oder die Katze - oder beide! Zu diesem Zeitpunkt hat er per Modem schon lange eine 0190-Nummer gewählt, schnappt sich ihr Auto und verpulvert die gesamte Deckung ihrer Kreditkarte im nächsten Eros-Center.

Seitenanfang

Bedienungsanleitung für einen Amerikaner

Es wird Herbst, die Blätter fallen, der Dollar steigt, und über Nacht gibt es wieder ein paar Deutsche mehr, die plötzlich einen amerikanischen Chef haben. Dieser Vorgang ist so häufig, daß es längst Zeit wurde für den folgenden hilfreichen Artikel.

Think positiv!
Lernen Sie loben, ohne rot zu werden. Sie müssen Amerika nicht mögen, um einem amerikanischen Chef zu imponieren, Sie müssen es lieben! Verehren! Abgöttisch! Schon immer! USA war ihr Jugendtraum! Die Befreier! Kaugummi! Micky Maus! Coca Cola! Sie lieben Disney World und Kinder. Sie haben keine Angst, auch selber ein bißchen kindisch zu sein. Sie kennen alle amerikanischen Filme (das ist für deutsche Fernsehzuschauer nicht schwer) und geraten in Verzückung über den Appeal der ausdrucklosen Scientology-Filmschönheiten wie Nicole Kidman oder Priscilla Presley (das fällt schon schwerer. Geheimtip: Nachts auf RTL 2 David Lettermans Late Show im Original gucken und über diese Art von Humor lachen lernen. Bis Sie es selber wirklich und ehrlich ganz lustig finden. Nicht schummeln!

Tendenz: immer steigend
Der Rhythmus amerikanischen Geschäftslebens ist der Vierteljahresbericht, und die Melodie dazu geht grundsätzlich auf der Tonleiter aufwärts. Bilanzen müssen steigen, von einer zur anderen, ohne Frühjahrshänger oder Sommerloch. Auch die Steigerungsrate hat gefälligst zu wachsen. Also: Halten Sie Gelder vom fetten Weihnachtsgeschäft in der Buchhaltung versteckt, um die schlappen Erträge vom Jahresbeginn aufzupeppen. Wenn Sie diese einfache Grundregel beherzigen, sind Sie nach drei Vierteljahren Europa Geschäftsführer. Schneller als bei US-Chefs kommt keiner nach oben. Wenn Sie es allerdings wagen, den Umsatzeinbruch ohne jedes Make-up in den quaterly report zu stellen, werden Sie zum nächsten Quartal entlassen. Ebenfalls in Rekordtempo

Give me good news, please!
Viele Fehler im Umgang mit Amerikanern werden gemacht beim Tagesordnungspunkt " Kritik". Dabei ist die Lösung einfach: Streichen Sie den Punkt! Es kommt nur auf die Formulierung an. Ein paar Beispiele: "Unser Produkt ist um Lichtjahre mieser als sämtliche Konkurrenzprodukte" heißt auf Englisch: " We must work to be lightyears ahead of our competition". "Ihr Vorschlag ist totaler Schrott" heißt korrekt übersetzt: "I highly appreciate your brillant idea." Und dazu lächeln, auch wenn's weh tut..

Übersetzungsprobleme
Überhäufen Sie Ihren US-Partner mit Applaus, wenn er seinen einzigen vollständigen deutschen Satz "Auf Wiedärsääin” auszusprechen versucht. Zum Dank wird er auch Ihr Englisch loben, das Sie sich in zahllosen Schuljahren und sündhaft teuren Crashkursen angeeignet haben. Rechnen Sie allerdings damit, daß ganze Absätze Ihrer geschliffenen Rede nicht verstanden werden, wenn Sie darin Kritisches über Amerika, dessen Menschen und Unternehmen anmerken (zum Beispiel "Your company is quite o.k" anstelle des korrekten "l have never seen a more beautiful and super nice corporation”).

The Report Generator
Sie kennen die Zeile aus US-Polizeiserien: "Darüber will ich morgen einen kompletten Bericht haben!" Die PC-Revolution war nur möglich, weil die Geräte das Verfassen von reports vereinfachten, das Grundnahrungsmittel amerikanischer Unternehmenskultur. Lassen Sie sich von einer US-Sekretärin eine Diskette mit ein paar Beispielen geben. Branche und so weiter sind egal. Bei reports kommt es nur auf genormte Wortwahl an und auf schöne Schriftart. Es ist nicht bekannt, ob reports auch gelesen werden. Keine zu verfassen ist jedoch ein Kündigungsgrund.

Celebrate!
Nie aufgeben! Auch kurz vor dem Bankrott müssen Sie ein Fest feiern, das Ihrem Ruf als Glanzmanager angemessen ist. Mit Square Dance, original amerikanischen Cowgirls und Hubschrauberundflügen über dem neuen Firmengelände. Mit ein bißchen Glück wird Ihr amerikanischer Mutterkonzern samt Ihrer maroden Europa-Dependance von einem noch größeren Konzern aufgekauft. Sie behalten Ihren Job, denn in der Zentrale erinnert man sich an Ihr rauschendes Fest. Die roten Zahl gehen im Kaufrausch ohnehin unter.

Seitenanfang

Die Psychoanalyse des Pinkelns

Aufgeregter Typ
Kann das Hosenloch nicht finden. Zerreißt die Hose oder reißt die Knöpfe ab.

Geselliger Typ
Schließt sich Freunden zu einem gemütlichen Pinkeln an, egal ob er es nötig hat oder nicht.

Praktischer Typ
Pinkelt ohne festzuhalten und bindet die Krawatte zur selben Zeit.

Protzender Typ
Macht fünf Knöpfe auf, wenn zwei genügen.

Schwacher Typ
Sucht verzweifelt zwischen Hemd und Unterhose und gibt dann auf.

Kindlicher Typ
Spielt mit dem Strahl auf und ab und versucht Fliegen zu treffen.

Strebsamer Typ
Versucht am höchsten zu Pinkeln.

Zerstreuter Typ
Offnet die Weste, nimmt den Schlips heraus und pinkelt in die Hose.

Seitenanfang

Die entscheidende Frage: WARUM ÜBERQUERTE DAS HUHN DIE STRASSE?

KINDERGÄRTNERIN:
Um auf die andere Straßenseite zu kommen.

PLATO:
Für ein bedeutenderes Gut.

ARISTOTELES:
Es ist die Natur von Hühnern, Straßen zu überqueren.

KARL MARX:
Es war historisch unvermeidlich.

TIMOTHY LEARY:
Weil das der einzige Ausflug war, den das Establishment dem Huhn zugestehen wollte.

SADDAM HUSSEIN:
Dies war ein unprovozierter Akt der Rebellion und wir hatten jedes Recht, 50 Tonnen Nervengas auf dieses Huhn zu feuern.

RONALD REAGAN:
Hab ich vergessen.

CAPTAIN JAMES T. KIRK:
Um dahin zu gehen, wo noch kein Huhn vorher war.

HIPPOKRATES:
Wegen eines Überschusses an Trägheit in ihrer Bauchspeicheldrüse.

ANDERSEN CONSULTING:
Deregulierung auf der Straßenseite des Huhns bedrohte seine dominante Markposition. Das Huhn sah sich signifikanten Herausforderungen gegenüber, die Kompetenzen zu entwickeln, die erforderlich sind, um in den neuen Wettbewerbsmärkten bestehen zu können. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Klienten hat Andersen Consulting dem Huhn geholfen, seine physische Distributionsstrategie und Umsetzungsprozesse zu überdenken. Unter Verwendung des Geflügel-Integrationsmodells (GIM) hat Andersen dem Huhn geholfen, seine Fähigkeiten, Methodologien, Wissen, Kapital und Erfahrung einzusetzen, um die Mitarbeiter, Prozesse und Technologien des Huhns für die Unterstützung seiner Gesamtstrategie innerhalb des Programm-Management-Rahmens auszurichten. Andersen Consulting zog ein diverses Cross-Spektrum von Straßen-Analysten und besten Hühnern sowie Andersen-Beratern mit breitgefächerten Erfahrungen in der Transportindustrie heran, die in 2tägigen Besprechungen ihr persönliches Wissenskapital, sowohl stillschweigend als auch deutlich, auf ein gemeinsames Niveau brachten und die Synergien herstellten, um das unbedingte Ziel zu erreichen, nämlich die Erarbeitung und Umsetzung eines untemehmensweiten Werterahmens innerhalb des mittleren Geflügelprozesses. Die Besprechungen fanden in einer parkähnlichen Umgebung statt, um eine wirkungsvolle Testatmosphäre zu erhalten, die auf Strategien basiert, auf die Industrie fokussiert ist und auf eine konsistente, klare und einzigartige Marktaussage hinausläuft. Andersen Consulting hat dem Huhn geholfen, sich zu verändern, um erfolgreicher zu werden!

LOUIS FARRAKHAN:
Sehen Sie, die Straße repräsentiert den schwarzen Mann. Das Huhn "überquerte" den schwarzen Mann, um auf ihm herumzutrampeln und ihn niedrig zu halten.

MARTIN LUTHER KING, JR.:
Ich sehe eine Welt, in der alle Hühner frei sein werden, Straßen zu überqueren, ohne daß ihre Motive in Frage gestellt werden.

MOSES:
Und Gott kam vom Himmel herunter, und Er sprach zu dem Huhn "Du sollst die Straße überqueren". Und das Huhn überquerte die Straße, und es gab ein großes Frohlocken

FOX MULDER:
Sie haben das Huhn mit Ihren eigenen Augen die Straße überqueren sehen. Wieviele Hühner müssen noch die Straße überqueren, bevor Sie es glauben?

RICHARD M. NIXON:
Das Huhn hat die Straße nicht überquert. Ich wiederhole, das Huhn hat die Straße NICHT überquert.

MACHIAVELLI:
Das Entscheidende ist, daß das Huhn die Straße überquert hat. Wer interessiert sich für den Grund? Die Uberquerung der Straße rechtfertigt jegliche möglichen Motive.

JERRY SEINFELD:
Warum überquert irgend jemand eine Straße? Ich meine, warum kommt niemand darauf zu fragen "Was zum Teufel hat diese Huhn da überhaupt gemacht?"

FREUD:
Die Tatsache, daß Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen, daß das Huhn die Straße überquerte, offenbart Ihre unterschwellige sexuelle Unsicherheit.

BILL GATES:
Ich habe gerade das neue Huhn Office 2000 herausgebracht, das nicht nur die Straße überqueren, sondern auch Eier legen, wichtige Dokumente verwalten und Ihren Kontostand ausgleichen wird.

OLIVER STONE:
Die Frage ist nicht "Warum überquerte das Huhn die Straße", sondern "Wer überquerte die Straße zur gleichen Zeit, den wir in unserer Hast übersehen haben, während wir das Huhn beobachteten".

DARWIN:
Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in der Art ausgewählt, daß sie jetzt genetisch bereit sind, Straßen zu überqueren.

ALBERT EINSTEIN:
Ob das Huhn die Straße überquert hat oder die Straße sich unter dem Huhn bewegte, hängt von Ihrem Referenzrahmen ab.

BUDDHA.
Mit dieser Frage verleugnest Du Deine eigene Hühnernatur.

RALPH WALDO EMERSON:
Das Huhn überquerte die Straße nicht ... es transzendierte sie.

ERNEST HEMINGWAY:
Um zu sterben... Im Regen...

COLONEL SANDERS:
Ich hab eines übersehen?

BILL CLINTON:
Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein!

Seitenanfang

Hotelreservation im Zeitalter "Künstlicher Intelligenz"

Computer: "Beep. Hotel International, guten Tag. Womit kann ich Ihnen dienen?"
Anrufer: "Ja, äm, ich wollte wissen, ob Sie ein Doppelzimmer mit Bad haben."
Computer: "Beep. Ja, wir haben 120 Doppelzimmer mit Bad."
Anrufer: "Was, alle frei?"
Computer: "Beep. Nach freien Zimmern haben sie nicht gefragt."
Anrufer: "Also, wieviele haben sie frei?"
Computer: "Beep. Heute haben wir nichts frei."
Anrufer: "Ich komme ja auch erst übermorgen, nur eine Nacht."
Computer: "Beep. Ach so. Übermorgen haben wir noch fünf frei. Sie möchten eins dieser herrlichen, preiswerten Zimmer, nicht wahr? Bitte buchstabieren Sie Ihren Namen."
Anrufer: "Em. Ü. El. El. E. Er."
Computer: "Beep. Danke, Herr Emü el Eller. Ich bestätige Ihre Buchung: ein ruhiges Doppelzimmer mit Bad. Übermorgen für eine Nacht, zum Preis von 450 DM. Wann bitte kommen Sie an?"
Anrufer: "Das weiß ich nicht ... wo ist denn mein Flugschein?..."
Computer: "Beep. Das weiß die Flugauskunft, ich verbinde, beep."
Computer: "Honk! Flugauskunft, guten Tag."
Anrufer: "... ach ja, hier. Flug LH 4523, wann kommt der?"
Computer: "Honk! Flug El Al 4523 ist nicht in der Datei."
Anrufer: "Nicht El Al, El Ha, El Haaaaaaa, Haaaaarghhh!"
Computer: "Beep. Zentralrechner Bundesgesundheitsamt. Sie haben behandlungsdürftige Erkältungssymptome. Zur weiteren Diagnose sagen sie bitte: aahh."
Anrufer: "Aaaa? bin ich denn bescheuert? Ich wollte ein Zimmer buchen und keinen Arzt. Oh, hätte ich doch bloß noch einen guten alten Apple!"
Computer: Beep.
Anrufer: "Hallo, sind Sie noch da?"
Computer: "Zoing! Zentrallager. Entschuldigen Sie die Verzögerung. Ich habe einen Apple, Baujahr 1976 im 'Used Comp Shop', Castrop-Rauxel, zu einem Preis von 1800 DM. Möchten Sie ihn haben?"
Anrufer: "Nein. Verpiß dich und vergiß es!
Computer: "Zoing! Ihr Benutzercode erlaubt keine Löschung von Zentrallagerdaten."
Anrufer: "Ich will ein Zimmer, Du Depp, Du damischer!"
Computer: "Zoing! String Recognition Error at Susra$('damischer'$Aswi44S): Syntax Check at 200DE Rec83749: Error Recovery in Progress. Zoing. Please wait."
Anrufer: "Herrje, verschwinde. Ich will zurück zum anderen Computer."
Computer: "Diinngg. Zentralrechner Bundesgesundheitsamt. Zur Beurteilung, ob Sie bescheuert sind, einige Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand. Gab es früher Probleme?"
Anrufer: "Du verdammter Kasten. Du kannst mich mal, du blöder Idiot."
Computer: "Beep, Achtung, hier spricht der Polizeirechner. Ihnen wird eine Straftat nach Paragraph 1523 StPO, Beleidigung zentraler Intelligenzsysteme, zur Last gelegt. Ihre Personal-Chipkarte wird eingezogen. Ich weise Sie auf Ihr Aussageverweigerungsrecht hin. Sie können außerdem einen Computer des Rechtsanwaltverbandes konsultieren."
Anrufer: .... röchel ....

Seitenanfang

Der Knigge für Katze

Die meisten Katzen wissen instinktiv, wie man sich richtig benimmt, es gibt aber bestimmt einige, die von den nachfolgenden Tips profitieren. Denkt daran, daß es nur Vorschläge sind und der jeweiligen Situation angepaßt werden können.

Es ist serviert!
Friß niemals aus Deiner eigenen Schüssel, wenn Du Essen vom Tisch klauen kannst. Trinke niemals aus Deiner Wasserschüssel, wenn irgendwo ein Glas Wasser (oder -besser noch - Milch) steht, aus dem Du trinken kannst. Jammere niemals vor Hunger bevor die Leute das Futter aus dem Schrank nehmen. Schreie dann aber so, als ob Du seit Wochen nichts mehr zu fressen bekommen hast. Sobald das Futter in der Schüssel ist, sollte es erst mal ignoriert werden.

Gäste
Setze eine überraschte und verletzte Miene auf, wenn Du beschimpft wirst, weil Du nach dem Essen auf dem Tisch zwischen dem Geschirr spazieren gehst. Der Ausdruck sollte besagen: " Aber wenn kein Besuch da ist, darf ich das doch auch!" Wenn Du einen Schoß zum Sitzen aussuchst, achte immer darauf, daß dieser auch einen guten Kontrast zu Deiner Fellfarbe abgibt. Beispiel: eine weiße Katze sollte sich immer auf dunkle Schöße setzen. Begleite Gäste immer zur Toilette und beobachte, ob sie auch alles richtig machen. Falls ein Gast sagen sollte, daß er Katzen liebe, behandle ihn mit hochmütigem Stolz, verhänge Deine Krallen in den Nylonstrümpfen (falls zutreffend), beiße ihn in die Fußknöchel oder wende eine Kombination der ausgeführten Möglichkeiten an.

Türen
Toleriere keine geschlossenen Türen. Um die Türen zu öffnen kann man entweder daran kratzen oder dagegen schlagen. Sobald die Tür geöffnet wird, darf man selbstverständlich nicht durchgehen.
Nachdem Du befohlen hast, daß eine nach draußen führende Tür für Dich geöffnet wird, stehe auf der Schwelle, halb innen und halb außen, und fange an, über alles mögliche nachzudenken. Das ist vor allem wichtig, wenn es entweder sehr kalt oder sehr heiß ist und während der Schnaken-Hochsaison.

Waschtag
Setze Dich niemals in den Waschkorb mit dreckiger Wäsche, bis alles sauber ist und vielleicht gar warm vom Trockner. Dieses ist sehr wichtig, vor allem bei Handtüchern. Helfe stets beim Wäschezusammenlegen. Zeige es den Leuten, wenn sie es Deiner Meinung nach nicht richtig gemacht haben, indem Du die Wäsche rumziehst. Helfe stets beim Bettenmachen. Laken und Bettbezüge müssen angegriffen und gebissen werden, um sie gefügig zu machen.

Zusammenleben mit Menschen
Als allgemeine Regel gilt, daß man sich immer zu dem Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht zu dem, der im Moment nichts tut. Liest einer Deiner Menschen ein Buch oder eine Zeitung, versuche immer, Dich darauf zu setzen. Wenn das nicht möglich ist, so setze Dich zwischen Buch und Gesicht. Falls Dein Mensch strickt, setze Dich ganz brav auf seinen Schoß. Vergiß aber nicht, ab und zu die Stricknadeln anzugreifen. Wenn Dein Mensch beim Briefeschreiben oder ähnlichem ist, setze Dich immer auf die Papiere, auf denen er gerade schreibt. Wenn sie Dich herunterheben, beobachte sie mit trauriger Miene. paß gut auf, ob vielleicht mit Tinte geschrieben wird. sobald Du noch feuchte Tinte auf Papier siehst, setze Dich drauf. Nach dem zweiten Hinunterheben mußt Du anfangen Kugelschreiber und Bleistifte vom Tisch zu werfen,aber einzeln bitte. Auch Schreibmaschinen sollte der Mensch nicht alleine bedienen müssen. Setze Dich auf den Schoß Deines Menschen und versuche, die Typen zu fangen. Wenn es an der Zeit ist , Papier zu beißen, dann warte, bis der Mensch ein perfekt getipptes Blatt aus der Maschine zieht. Noch schöner sind Computer. Warte, bis das Telefon klingelt und der Mensch den Computer verläßt und spiele "Katze auf der Tastatur". Du wirst staunen, was Du alles auf dem Bildschirm sehen kannst.

Das waren einige Richtlinien, Du kannst weiter improvisieren. Denke daran, daß eine erfolgreiche Katze immer gut ausgeruht ist ; schlafe deshalb fast den ganzen Tag damit Du nachts um 3 Uhr fit bist, um auf dem Bett Bergsteigen oder Mäusefangen zu spielen.

Seitenanfang

Testreihe: Sind Sie bereit für ein Kind?

Der Drecktest:
Beschmiere das Sofa und die Vorhänge mit Nutella. Lege ein Fischstäbchen hinter das Sofa und laß es den ganzen Sommer dort.

Spielzeug-Test:
Besorge eine 150-Liter-Kiste mit Lego-Steinen  (ersatzweise tun es auch Heftzwecken oder Schrauben). Lass einen Freund oder eine Freundin die Legos in der ganzen Wohnung verteilen. Verbinde nun Deine Augen und versuche in die Küche oder das Bad zu gelangen, ohne dabei einen einzigen Laut von Dir zu geben: Du könntest das Kind schließlich wecken.

Lebensmittel-Geschäfts-Test:
Leihe Dir ein oder zwei kleine Tiere und nimm sie zu deinem nächsten Einkauf mit. Behalte sie die ganze Zeit im Auge und bezahle alles was sie essen oder kaputt machen.

Anzieh-Test:
Besorge Dir einen großen, lebendigen Tintenfisch. Versuche, diesen in ein kleines Einkaufsnetz zu stecken und stelle sicher, daß Du auch wirklich alle Arme im Netz verstaust.
Fütter-Test: Besorge Dir eine große Plastik-Tasse. Fülle Sie bis zur Hälfte mit Wasser. Befestige die Tasse mit einem Bändel an der Decke und lasse sie hin und her schwingen. Versuche nun löffelweise matschige Cornflakes in die Tasse zu befördern, während Du vorgibst, ein Flugzeug zu sein. Jetzt verteile den Inhalt der Tasse auf dem gesamten Fußboden.

Auto-Test:
Verkaufe den BMW und kaufe statt dessen ein Renault Kangoo. Jetzt nimm ein Schokoladen-Eis und plaziere es im Handschuhfach. Laß es dort! Nimm ein 10-Pfennig Stück und stecke es in den Kassettenspieler. Zerkrümle den Inhalt einer Familien-Packung Butterkekse auf dem Rücksitz. Zerkratze mit einer Harke die Türen des Autos.

Körperliche Eignung (für Frauen):
Nimm einen großen Sack voller Bohnen und plaziere ihn vor Deinem Bauch. Laß den Sack für neun Monate da. Jetzt entferne die Bohnen, aber laß den Sack hängen, wo er ist.
Wer nach diesem Test nicht kapituliert hat, kann es ja mal probieren, die Sache mit dem Kinder kriegen und Eltern werden.

Seitenanfang